
Wir haben uns vor allem den Süden Korsikas angeschaut. Das bedeutet die Küste von Bonifacio bis nach Porto Vecchio.
Von Lyon bzw. Straßburg sind wir in die korsische Hauptstadt Ajaccio geflogen. Der Flug dauert ca. 1h und 15 min. Also nicht wirklich lange 🙂
Von Ajaccio ging es mit dem Mietwagen weiter in den Süden, nach Santa Giulia.
Da wir hauptsächlich im Süden der Insel unterwegs waren, wollen wir Euch hier die schönsten Strände, Sehenswürdigkeiten und sogar eine Wanderroute im Süden Korsikas empfehlen.
Palombaggia
Der Strand von Palombaggia ist nicht nur wegen seinem kristall- klarem Wasser bekannt, sondern vor allem für die kleine Bucht mit dem einsamen Baum (siehe Titelbild). An dem 2 km langem Strand verteilen sich die Strandbesucher sehr gut. Es gibt ca. 5 Strandbars und drei von ihnen verleihen liegen für den Tag. Am liebsten waren wir in der Palm Beach Strandbar. Da Strandbar ist besonders schön, alles ist aus Holz und das Essen war ebenfalls sehr schön.

Santa Giulia
Der Strand Santa Giulia liegt nicht weit von Palombaggia entfernt. Da wir dort unser Hotel hatten, war das sozusagen unser Hausstrand. Wir sind fast jeden Morgen zum Strand gejoggt und haben am Strand trainiert, bevor die ersten Sonnenanbeter gekommen sind. Am Ende des Strandes ist das Hotel Moby Dick. Dort haben wir uns meistens Liegen für einen Tag ausgeliehen (kosten etwa 20 € pro Liege). Mittaggegessen haben wir immer in der Strandbar Bar Plage und ungelogen gibt es da die beste Pizza, die ich je gegessen habe!

Rondinara
Diese wunderschöne Bucht ist fast kreisrund und besitzt ebenfalls eine exklusive Strandbar mit Restaurant. Das Restaurante de la Plage bietet ebenfalls sehr gutes Essen an. Neben dem Strand befindet sich ebenfalls eine wunderschöne, unberührte Lagune.

Bonifacio
Die südlichste Stadt Korsikas ist besonders für seine Klippen bekannt. Die Stadt hat jedoch noch viel, viel mehr zu bieten. Bonifacio gliedert sich in zwei Stadtteile, wenn man so will. Der eine Stadtteil besteht aus dem Hafen und seiner Promenade, die Fuße des Hügels liegen. Steigt man die zahlreichen Treppen hinauf, erreicht man die Festung Bonifacio, in der die Häuser noch so aussehen wie vor hunderten von Jahren. Wir empfehlen es unbedingt, die Stadt zu besichtigen!

Die Klippen von Bonifacio
Wie bereits erwähnt, besteht die Einzigartigkeit Bonifacios unter anderem in seinen Klippen. Der Süden Korsikas ist die einzige Region der Insel, in der Kalkstein vorhanden ist. Dieser begünstigt die phänomenale Klippenbildung entlang der Küste. Tipp: Unternehmt unbedingt die Klippenwanderung. Ihr lauft etwa 4 km entlang den Küsten, bis Ihr dann am Ende einen Strand erreicht.

Die Insel Piana
Piana ist ein ganz besonderes Ziel. Es handelt sich dabei um eine kleine Insel, die gemütlich mit einem kleinen Katamaran oder mit Kajaks erreicht werden kann. Je nach Wasserstand kann die Insel sogar zu Fuß erreicht werden (man muss aber trotzdem durch das Wasser laufen). Wir haben die Insel mit einem Kajak angesteuert. Das Wasser da war einfach unglaublich schön und klar! Anschließend haben wir noch einen Versuch gestartet, die Insel zu umrunden, allerdings sind die Wellen auf der anderen Insel deutlich stärker.


Von hier aus startet ebenfalls unsere Katamaran Fahrt zu den Lavezzi Inseln, die zwischen Korsika und Italien liegen.
Die Lavezzi Inseln
Die Lavezzi Inseln liegen zwischen Korsika und Sardinien. Diese Felseninseln mit schönen Felsen und Buchten sind vor allem bei Millionären beliebt. Viele haben sich da einen Zweitwohnsitz besorgt. Die meisten Inseln sind jedoch unbewohnt und werden nur von den Booten angesteuert.

Aiguilles de Bavella
Korsika ist nicht nur für seine Traumstrände bekannt, sondern auch für die zahlreichen Möglichkeiten wandern zu gehen. Wir waren im Nationalpark Aiguilles wandern. Das besondere waren die Gumpen und Wasserfälle, die wir auf unserer Wanderung entdeckt haben! Viele anderen Wanderer hatten sogar Badesachen dabei und haben sich eine erfrischende Auszeit in den Gumpen gegönnt. Auch konnten wir beobachten, wie eine Gruppe Canyoning durch die Gumpen veranstaltete. Man muss jedoch auch hinzufügen, dass wir Schwierigkeiten hatten den richtigen Weg zu finden, wir mussten daher oft „klettern“. Das Ziel haben wir erreicht und es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Dennoch sollte man gewarnt sein, dass sich ein paar Schwierigkeiten auf dem Wanderweg finden können.


Wenn Ihr euch bereits für eine Reise nach Korsika entschieden habt, lest unsere Tipps für euren Urlaub in Korsika.